AOK-Hotline am 26. April:
Hilfen für Legastheniker
Etwa fünf bis acht Prozent aller Kinder in Deutschland sind Legastheniker. Die Tendenz ist steigend. Ursache der ausgeprägten Lese-, Schreib- und Rechen-Schwierigkeiten können Probleme in der Motorik, der Sprache, dem Hören, dem Sehen und in der ungeklärten Händigkeit sein. Auch das schulische Umfeld ist bedeutend. Oft sind die betroffenen Kinder seelisch belastet, emotional gestört oder haben sogar Angst vor dem Schulbesuch. Nicht selten sind Schule und Eltern ratlos. Dabei ist Legasthenie keine Krankheit. Pädagogen und Eltern sollten sie als Herausforderung verstehen. Doch die genannten Probleme können so hinderlich sein, dass die Betroffenen bei einfachen Dingen wie Lesen, Schreiben und Rechnen überfordert sind. Dabei liegt es nicht am Willen und an den Fähigkeiten des Nachwuchses. Hilfen für die Betroffenen und deren Eltern bietet die AOK Schleswig-Holstein mit einer speziellen Service-Hotline am Donnerstag, 26. April, in der Zeit von 16 bis 19 Uhr. Ein Expertenteam beantwortet die Fragen der Anrufer zum Ortstarif unter der Hotline:
01801/2654636 (AOKinfo).
Die Experten am Telefon sind Dagmar Attiche und Frank Steinkopf von der Lerntherapeutischen Praxis Steinkopf aus Heide. Bei der Hotline werde viele wichtige Fragen beantwortet: Wie können Eltern ihren Kindern bei Lese-, Schreib- und Rechtschreibschwierigkeiten helfen? Wie wichtig ist die Sprachentwicklung vor der Einschulung? Wann sollte Kontakt mit der Schule aufgenommen werden? Wie verplant dürfen Kinder in der Freizeit sein? Welche Hilfen bietet der PC? (ku)